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Category Archives: Betriebshaftpflicht

Geschäftsmiete – braucht es eine Haftpflichtversicherung?

L.D., Luzern: Ich beabsichtige demnächst eine eigene Physiotherapiepraxis zu eröffnen und stehe deswegen vor dem Abschluss eines Mietvertrages über zwei Räume innerhalb eines grossen Geschäftshauses. Der Vermieter verlangt nun den Abschluss einer Haushaftpflichtversicherung. Kann er das?

In der Regel benötigen Sie als Mieterin von Räumlichkeiten innerhalb eines Gebäudes keine Haushaftpflichtversicherung. Diese ist nämlich dazu da, die Risiken abzudecken, für die der Gebäudeeigentümer einstehen muss. Beispielsweise dann, wenn infolge eines Mangels am Gebäude – etwa wegen eines fehlerhaften Treppengeländers – einem Mieter oder Besucher des Geschäftshauses ein Schaden zugefügt wird. Sie sind auch dann nicht haftpflichtig, wenn ein Einbrecher die Tür zu Ihrer Praxis beschädigt. Auch gegen derartige Risiken muss sich der Eigentümer des Gebäudes versichern, nicht Sie.

Betriebliche Risiken versichern

Dagegen empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Damit sind Sie auch dann versichert, wenn einem Ihrer Kunden in Ihrer Praxis etwas zustösst und Sie dafür haftpflichtig sind. Denn die Privathaftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die bei der beruflichen Tätigkeit verursacht werden, gewöhnlich nicht.

SVV: Schweizerischer Versicherungsverband

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Betriebs- und Berufshaftpflicht

Bei Außenarbeiten Ihres Betriebes werden geparkte PKWs beschädigt. Handwerkliche Fehler ziehen Personen- oder Sachschäden nach sich. Ein Computervirus wird aus Ihrem System weitergeleitet und legt die Datenbank Ihres Lieferanten lahm. Im Winter wird der Gehweg nicht geräumt und Passanten verletzen sich. Wir sichern Sie ab.

Warum ist diese Versicherung wichtig?
Verursachen Sie oder Ihre Mitarbeiter Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, können sehr schnell hohe Schadensersatzansprüche auf Sie zukommen. Das kann jederzeit passieren: bei Kunden, Vertragspartnern, Lieferanten, in Ihren Verkaufsräumlichkeiten und in der Öffentlichkeit. Wenn es um Ihren Betrieb geht, stehen Sie in der Verantwortung.

Für wen ist diese Versicherung geeignet?
Diese Versicherung richtet sich an alle Betriebseigentümer und -inhaber: Selbstständige, Handwerk, Dienstleistung, Handel, Produktion. Zur Betriebs- und Berufs-Haftpflichtversicherung gibt es keine Alternative.

Als Schreiner- oder anverwandte Betriebe profitieren Sie jetzt von günstigeren Tarifen.  Wir sichern Sie ab.

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Interview vom Schreinerverband mit schreinerversicherung.ch betreffend Betriebsversicherungen

Dumm gelaufen…

Betriebsversicherungen. Haftpflichtfälle können ein Unternehmen im schlimmsten Fall in den Ruin treiben. Eine gute Versicherung ist deshalb Pflicht. Was Prämien und Leistungen betrifft, gibt es jedoch grosse Unterschiede – ein sorgfältiger Vergleich lohnt sich.

Dumm gelaufen…

Ein Monteur beschädigt bei der Montage eine Wasserleitung. Der Schaden bleibt aber vorerst unentdeckt, alle Arbeiten werden wie geplant abgeschlossen. Nach einigen Wochen entdeckt der Bauherr einen Wasserfleck an der Wand im darunterliegenden Geschoss. Die anschliessende Reparatur kostet einiges an Geld, ganz zu schweigen von den Unannehmlichkeiten für den Bauherrn wie auch den Verursacher. Von solchen oder ähnlichen Fällen kann fast jeder Schreiner berichten – «shit happens» ist wohl eine der bekanntesten Redewendungen dafür. Im schlimmsten Fall kann aber dadurch sogar die Existenz des Unternehmens gefährdet sein, insbesondere Personenschäden haben häufig weitreichende Folgen.

Grosse Prämienunterschiede

In solchen Situationen hilft eine Betriebshaftpflichtversicherung (siehe Box), den finanziellen Schaden zu decken. Nebst den obligatorischen Versicherungen wie AHV, IV, EO oder ALV ist sie ein Muss für jedes Unternehmen. Allerdings existieren beträchtliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaften und deren Leistungen. «Prämiendifferenzen von bis zu 40% sind keine Seltenheit», berichtet Claude Grenacher, Geschäftsführer der neutralen Versicherungs- und Finanzberatungsgesellschaft in Wettingen. Eine individuelle Beratung ist deshalb ebenso unabdingbar wie das Einholen und Vergleichen von Offerten verschiedener Versicherungsgesellschaften. Dazu gehört auch eine Analyse der Risiken, Schadensarten und -summen, die daraus entstehen könnten.

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Unterschiedliche Risiken

Im Schreinergewerbe kommt es zum Beispiel darauf an, ob es sich um ein Produktions- oder Montageunternehmen handelt. Denn für Schäden, die durch ein fehlerhaftes Produkt entstehen, haftet der Hersteller. Beim reinen Montageunternehmen besteht also kaum die Gefahr eines Produkthaftpflichtfalles, es muss nur für selbst verursachte Schäden aufkommen. Produktionsbetriebe kommen bei den Prämien generell etwas günstiger weg als Montageunternehmen. Das Risiko, Sachen zu beschädigen oder Drittpersonen zu verletzen, ist auf der Baustelle schlicht höher als in derWerkstatt. Im Gegensatz zu den USA halten sich in der Schweiz Schadenersatzforderungen bis jetzt in Grenzen. Allerdings stellt man in Europa eine zunehmende Tendenz zu solchen Forderungen fest.

Viele Schreinereien produzieren und montieren jedoch selber. Einige Versicherungen berücksichtigen dies anteilsmässig, zum Beispiel anhand der geleisteten Arbeitszeit in der Werkstatt und auf der Baustelle. Grosse Unterschiede gibt es auch bei den inbegriffenen Leistungen. Fast schon üblich ist beispielsweise eine erste telefonische und kostenlose Rechtsberatung. Immer öfters sind auch die Rechtsschutzleistungen bereits in der Haftpflichtversicherung enthalten. «Wir stellen fest, dass sich viele Leute dessen gar nicht bewusst sind», erzählt Claude Grenacher. Im Bedarfsfall werden diese Leistungen dann nicht genutzt, oder der Versicherungsnehmer schliesst eine unnötige Zusatzversicherung dafür ab. «Es muss also eine Koordination zwischen den verschiedenen Versicherungen stattfinden», ergänzt Grenacher.

Verwaltungsaufwand verringert

Insbesondere für kleine Firmen oder Jungunternehmer mit entsprechend tieferen Versicherungssummen können gewisse Versicherungspakete von Vorteil sein. Hier gibt es zum Teil sehr günstige Angebote, die durchaus gute Leistungen beinhalten. Vor allem hat die Versicherung so einen geringeren Verwaltungsaufwand, was sich auf die Prämie auswirkt. «Generell haben die Gesellschaften in den letzten Jahren die administrativen Kosten wesentlich gesenkt und sind deshalb in der Lage, bessere Angebote zu machen», ergänzt Claude Grenacher. Ein Grund mehr also, die eigenen Policen zu überprüfen.

Prämien sparen lässt sich auch mit hohen Selbstbehalten. «In mittelgrossen Unternehmungen liegt dieser normalerweise bei ungefähr 1000 Franken, weiss Claude Grenacher und ergänzt weiter: «Weniger macht selten Sinn, da der administrative Aufwand meistens höher ist als die Schadenssumme.» Erwartet eine Schreinerei erfahrungsgemäss wenig Schadensfälle, ist eine Erhöhung des Selbstbehaltes aber durchaus prüfenswert. Wichtig hierbei ist, dass die Prämienersparnis in einem sinnvollen Verhältnis zur Erhöhung des Selbstbehaltes steht. Ausserdem gilt: Besser nur einen grossen Schadensfall als ständig kleine.

«Die Versicherung denkt ansonsten, dass in diesem Unternehmen unsorgfältig gearbeitet wird und erhöht aufgrund dessen vielleicht die Prämien», weiss Grenacher zu berichten.

Von der Versicherungssumme hängt nicht nur die zu bezahlende Prämie ab, sie kann auch ein Kriterium für die Auftragsvergabe sein. Bei grossen Aufträgen werden manchmal minimale Deckungssummen vorgeschrieben, was auch überprüft wird. Ist die Deckung zu gering, erhält das Unternehmen den Auftrag nicht.

Allfällige Gegengeschäfte können auch bei der Wahl der Versicherung eine Rolle spielen. Hat die Gesellschaft zum Beispiel eigene Liegenschaften, besteht durchaus die Möglichkeit, dass das versicherte Unternehmen bei Renovationen oder Neubauten mit einbezogen wird.

Haftpflichtunterscheidungen

Anlagerisiken

Schäden, die aus der Haftpflicht als Eigentümer oder Mieter von Geschäftsimmobilien entstehen. Beispiel: Vom Dach der Werkstatt löst sich ein Ziegel und beschädigt ein Auto.

Betriebsrisiken

Schäden, die aus betrieblichen Abläufen entstehen. Beispiel: ein Monteur beschädigt bei der Montage eines Schrankes eine Stromleitung.

Produktrisiken

Schäden durch Konstruktions- oder Entwicklungsfehler von Produkten. Beispiel: Ein Deckenelement stürzt aufgrund einer zu schwach dimensionierten Unterkonstruktion herab und verletzt eine Person.

Artikel vom 18.03.2010 in der Schreinerzeitung www.schreinerzeitung.ch

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