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Category Archives: Gebundene Vorsorge 3a

Gebundene Vorsorge – was darf ich ins Säule-3a-Konto einzahlen?

Hier können Sie ein Angebot für Ihr „Säule 3a-Konto“ bestellen:

T.U.: Ich bin selbständigerwerbend und habe ein Säule-3a-Konto, das ich regelmässig äufne. Mein Verdienst schwankt. Im letzten Jahr lag der einbezahlte Beitrag über dem steuerlich erlaubten Abzug. Ist das in Ordnung?

Das Gesetz sieht vor, dass die jährliche Einzahlung auf ein Konto oder eine Police der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) nicht höher sein darf als der jeweils zulässige steuerliche Abzug. Art. 33 Abs. 1e des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer sowie Art. 7 der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) werden im Kreissschreiben Nr. 18 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 17. Juli 2008 entsprechend interpretiert. Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende können ihre Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen in begrenztem Umfang steuerlich zum Abzug bringen, wobei diese Beiträge bei Selbständigerwerbenden stets als Kosten der privaten Lebenshaltung gelten und daher ihrer Erfolgsrechnung nicht belastet werden dürfen.

Beiträge dürfen den zulässigen Steuerabzug nicht übersteigen

Aufs Konto oder die Police der gebundenen Vorsorge dürfen also nur Beiträge einbezahlt werden, die nicht höher als der steuerlich erlaubte Abzug sind. Den Abzug übersteigende Beträge stellen freies Sparen dar – hier gilt die Vorzugsbehandlung des Säule-3a-Sparens nicht und die ordentlichen Besteuerung setzt ein. Das heisst mit anderen Worten, dass die Beiträge an die gebundene Vorsorge klar limitiert sind. Bereits erfolgte zu hohe Einzahlungen sind demzufolge aufgrund eines allfälligen Entscheides der Steuerverwaltung zu korrigieren, indem die den zugelassenen Steuerabzug übersteigenden Beträge zurückverlangt werden müssen.

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Gebundene Vorsorge – was kann ich bei den Steuern abziehen?

P.W.: Ich zahle jedes Jahr den vollen Grenzbetrag auf das Konto meiner gebundenen Vorsorge ein. Wie hoch ist 2010 die Summe, mit der ich die Säule 3a im Rahmen des individuellen Vorsorgesparens äufnen kann?

Der Staat fördert die private Vorsorge durch Steuervorteile. Bei der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) können in diesem Jahr höchstens CHF 6’566 beim steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden, wenn der Steuerpflichtige erwerbstätig und in einer Pensionskasse versichert ist. Für Personen, die in keiner Pensionskasse versichert sind, erhöht sich die maximale Abzugslimite auf 20% des AHV-pflichtigen Einkommens, höchstens aber auf CHF 32‘832.

Wann gilt die Abzugslimite von CHF 6’566?

Die Abzugslimite von CHF 6’566 (Stand 2010) gilt für alle Steuerpflichtigen, die ein Erwerbseinkommen aufweisen und einer Vorsorgeeinrichtung (nach Art. 80 BVG) angehören. Als Vorsorgeeinrichtungen in diesem Sinne gelten nicht nur BVG-registrierte Einrichtungen, sondern auch Pensionskassen im überobligatorischen Bereich. Die Abzugsberechtigung ist auch dann gegeben, wenn ein Arbeitnehmer nur Risikoprämien entrichtet (meistens bis zum 25. Altersjahr) oder wenn ein Steuerpflichtiger (zum Beispiel nach einer Verselbständigung) weiterhin Prämien an eine Freizügigkeitspolice für die Deckung der Risiken Tod und Invalidität bezahlt. Bei verheirateten Personen (oder eingetragenen Partnerschaften) können beide Partner die Abzüge für sich beanspruchen, wenn sie erwerbstätig sind. Die Beiträge können zudem bis längstens 5 Jahre nach Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters abgezogen werden.

 

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