Skip to Content

Category Archives: Krankenkasse

Krankenversicherung

In der Krankenversicherung unterscheidet man zwischen der obligatorischen Grundversicherung, welche Teil der Sozialversicherung ist und der freiwilligen Zusatzversicherung, die zu den Privatversicherungen gehört.

Hier erhalten Sie und Ihre Familie ein optimales Angebot für Ihre persönliche Krankenkasse:

Obligatorische Grundversicherung

Die Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) ist grundsätzlich für alle Einwohner der Schweiz obligatorisch – unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Die Grundversicherung untersteht dem Sozialversicherungsrecht.

Die vom Krankenversicherer zu erbringenden Leistungen sind im Gesetz/in den Verordnungen genau umschrieben. Der Leistungskatalog ist abschliessend, d.h. was über diesen Leistungskatalog hinausgeht, darf die soziale Grundversicherung nicht übernehmen. Die Grundversicherung deckt unter anderem die Arztkosten, die Spitalkosten in der allgemeinen Abteilung eines Spitals, Medikamente, Leistungen bei Schwangerschaft und Notfallbehandlungen im Ausland (maximal das Doppelte der Kosten in der Schweiz). Wer höhere Leistungen in Anspruch nehmen will, muss eine (freiwillige) Zusatzversicherung abschliessen.

Im KVG gibt es zwei Instrumente, um die Versicherten an den Kosten zu beteiligen: Franchise und Selbstbehalt. Wenn Kosten für Arzt, Spital oder Medikamente entstehen, müssen die Versicherten die Kosten zuerst selber übernehmen. Diese erste Kostenbeteiligung nennt man Franchise. Erst wenn die Kosten die vereinbarte Franchise übersteigen, beteiligt sich die Krankenversicherung an den weiteren Kosten (abzüglich Selbstbehalt). Die Franchise muss pro Kalenderjahr nur einmal bezahlt werden.

Der Versicherte kann eine höhere Franchise als die gesetzlich vorgeschriebene (CHF 300.-) wählen und so in den Genuss einer Prämienreduktion kommen.

Zur Franchise (Jahresbeitrag) hinzu kommt der Selbstbehalt, das heisst ein bestimmter Prozentsatz des Betrages (10%), der durch die Franchise noch nicht beglichen ist. Der Selbstbehalt ist limitiert auf maximal CHF 700.- pro Jahr.

Die Durchführung der obligatorischen Grundversicherung ist nicht gewinnorientiert. Die Prämienbildung beruht auf Vorschlägen der Krankenversicherer, die das Bundesamt für Gesundheit BAG genehmigen muss.

Freiwillige Zusazuversicherung

Die Zusatzversicherung unterstehen dem Privatrecht (Versicherungsvertragsgesetz VVG) und ist freiwillig. Hier gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Jedem Versicherer steht es frei, ob er jemanden aufnehmen will und zu welchen Bedingungen.

In der Zusatzversicherung können die Krankversicherer individuelle Leistungen erbringen, welche durch die Grundversicherung nicht gedeckt sind. Mit diesem Angebot gehen die Krankenversicherer auf die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ein.

Zusatzversicherungen decken vor allem Kosten für die Privat- und Halbprivatabteilung im Spital. Besonders empfehlenswert sind sie zudem für Kunden, die vom Angebot alternativer Behandlungsmethoden von nichtärztlichen Therapeuten profitieren wollen. Oft werden Zusatzversicherungen auch abgeschlossen, um Zahnbehandlungen zu decken und um eine Taggeldversicherung abzuschliessen.

Die Prämien in den Zusatzversicherungen sind risikodifferenziert gestaltet und richten sich nach den individuell zusammengestellten Leistungen. Diese Tarife müssen von der Finma genehmigt werden.

Hier erhalten Sie und Ihre Familie ein optimales Angebot für Ihre persönliche Krankenkasse:

0 Continue Reading →

Unfallspätfolge – zahlt Krankenkasse oder UVG-Versicherung?

Kosten von Spätfolgen aus Unfällen, die seinerzeit durch eine Krankenkasse abgerechnet wurden, übernimmt die derzeitige Krankenkasse des Verunfallten. Die berufliche Unfallversicherung des heutigen Arbeitgebers kommt also nicht zum Zug.

Hier erhalten Sie und Ihre Familie ein optimales Angebot für Ihre persönliche Krankenkasse:

0 Continue Reading →

Nützliche Adressen:

Ombudsmann der sozialen
Krankenversicherung
Morgartenstrasse 9
6003 Luzern 

(Bei Meinungsverschiedenheiten mit der Krankenkasse)

 

Telefon (deutsch): 041 226 10 10
Telefon (franz.): 041 226 10 11
Telefon (ital.): 041 226 10 12

Email:
info@om-kv.ch
Website: www.ombudsman-kv.ch
(Montag – Freitag, 9.00 bis 11.30 Uhr) 

 

Bundesamt für Gesundheit (BAG)

(Das BAG kontrolliert die Durchführung
der sozialen Krankenversicherung) 

 

Telefon: 031 322 21 11 

Website: www.bag.admin.ch

 

 

Rechtsberatungsstelle für Unfallopfer
und Patienten
Werdstrasse 36
8004 Zürich

(Persönliche Beratung und gegebenfalls
Vermittlung eines Anwalts)

Telefon: 0800 707 277 (kostenlos) 

Email: info@rechtsberatung-up.ch
Website: www.rechtsberatung-up.ch

 

 

Schweizerische Patientenstelle
Hofwiesenstrasse 3
Postfach
8042 Zürich

(Anlaufstelle für Patienten) 

 

Telefon für Nichtmitglieder: 0900 104 124 (CHF 2.20 / Min.)
Telefon:
Zürich – 044 361 92 56
Basel – 061 261 42 41
Aargau, Solothurn – 062 835 29 50
Ostschweiz – 052 721 52 92
Zentralschweiz – 041 410 10 14
Tessin – 091 826 11 28 

Email: info@patientenstelle.ch
Website: www.patientenstelle.ch

 

 

Stiftung Schweizerische
Patientenorganisation (SPO)
Zähringerstrasse 32
Postfach
8025 Zürich

(Anlaufstelle für Patienten) 

 

Telefon für Nichtmitglieder: 0900 567 047 (CHF 2.13 / Min.)
Telefon:
SPO Zürich – 044 252 54 22
SPO Bern – 031 372 13 11
SPO Olten – 062 206 77 26
SPO Lausanne – 021 314 73 88
SPO St. Gallen – 071 278 42 40 

Website: www.spo.ch

 

 

Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO 

Santésuisse (Konkordat der schweiz. Krankenversicherer)

Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzten

Gesundheitsförderung Schweiz

Mediservice AG

Rega Schweiz. Rettungsflugwacht

 

www.sso.ch

www.santesuisse.ch 

www.fmh.ch

www.lebensqualität.ch

www.mediservice.ch

www.rega.ch

 

Krankenkasse für alle Mitarbeiter und Familienangehörige

0 Continue Reading →

Die wichtigsten Infos der Grundversicherung jeder Krankenkasse in der Schweiz

Hier erhalten Sie und Ihre Familie ein optimales Angebot für Ihre persönliche Krankenkasse:

Das sollten Sie wissen!

Aufnahme ohne Einschränkung
Die Obligatorische Grundversicherung ist für jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch. Die Kassen müssen jeden in ihrem örtlichen Tätigkeitsgebiet wohnhaften Antragsteller ohne jegliche Einschränkung aufnehmen, und zwar selbst dann, wenn diese Person schon älter, krank oder schwanger ist. Fragen zu Ihrer Gesundheit dürfen die Kassen nicht stellen, es sei dann, Sie beantragen gleichzeitig die Zusatzversicherungen.

Leistungen bei allen Kassen gleich
Die Leistungen der Grundversicherung sind im Krankenversicherungsgesetz (KVG) genau festgelegt. Egal also, bei welcher Kasse Sie grundversichert sind – die Leistungen sind überall identisch.
Grosse Unterschiede gibt es aber punkto Kundenservice und Prämien. Die Prämienunterschiede sind vor allem darauf zurückzuführen, dass einzelne Kassen mehr junge und gesunde Versicherte haben als andere.

Kostenübernahme gemäss Wohnkanton
Im Prinzip kann man frei wählen, welchen Arzt man bei Krankheit oder Unfall aufsuchen möchte, ausgenommen sind Alternativmodelle. Die Grundversicherung muss aber nur den Tarif vergüten, der am Wohn- oder Arbeitsort des Versicherten gilt. Ausnahmsweise muss die Kasse die vollen Kosten einer ausserkantonalen Behandlung übernehmen, wenn es sich um einen Notfall handelt oder wenn kein Arzt oder Spital im Wohnkanton die notwendige Behandlung anbietet.

Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt)
Die Versicherten müssen sich im Rahmen der gewählten Franchise an ihren Gesundheitskosten beteiligen. Die Mindestfanchise beträgt für Erwachsene CHF 300.–. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind Franchisen freiwillig.
Zusätzlich zur Franchise müssen die Versicherten 10% der Kosten übernehmen, die die Franchise übersteigen. Wer sich vom Arzt ein Originalmedikament statt ein gleichwertiges Generikum verschreiben lässt, muss 20% Selbstbehalt bezahlen. Der Selbstbehalt ist für Erwachsene auf CHF 700.– pro Jahr begrenzt, für Kinder und Jugendliche auf CHF 350.– Franken. Sind drei und mehr Kinder bei der gleichen Kasse versichert, beträgt der maximale Selbstbehalt für alle diese Kinder zusammen CHF 700.–.
Alleinstehende Personen müssen neben der Franchise und dem 10%-Selbstbehalt noch einen Kostenbeitrag von CHF 10.– pro Spitaltag bezahlen.

Beachten Sie bitte, dass bei Schwangerschaft weder die Franchise noch ein 10%-Selbstbehalt von den Kassen abgezogen werden darf!

Die wichtigsten Leistungen der Obligatorischen Grundversicherung

Behandlungen
Untersuchungen, Behandlungen und Pflegemassnahmen von ÄrztInnen, ChiropraktikerInnen, Hebammen und von Personen, die auf ärztliche Anordnung hin tätig sind (z.B. PhysiotherapeutInnen, Krankenschwestern)

Spitalaufenthalt
Zeitlich unbeschränkter Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung eines Spitals im Wohnkanton gemäss kantonaler Spitalliste

Medikamente, Labor
Ärztlich verordnete kassenpflichtige Medikamente (gemäss Spezialitätenliste) und Laboruntersuchungen

Notfall im Ausland
Maximal doppelte Kosten dessen, was die gleiche Behandlung im Wohnkanton gekostet hätte

Transporte
Beiträge an medizinisch notwendige Transporte (50% max. CHF 500.–) und Rettungskosten (50%, max. CHF 5’000.–)

Prävention
Beiträge zum Beispiel an Impfungen (keine Reiseimpfungen) und gynäkologische Untersuchungen (1 Mal pro 3 Jahre) sowie unter bestimmten Voraussetzungen für Mammografien

Alternativmedizin
Von einem Arzt oder einer Ärztin durchgeführte Behandlungen, die der Gesetzgeber als wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich erachtet

Mutterschaft
7 Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft, 2 Ultraschall- und 1 Nachuntersuchung, Geburtsvorbereitungskurs (CHF 100.–) und 3 Stillberatungen

Spitex, Pflegeheim
Kantonal unterschiedlich hohe Beiträge an Pflegeleistungen zuhause (Spitex) oder im Pflegeheim, keine Kostenübernahmehingegen für Haushaltshilfen (zum Kochen, Putzen usw.) und die reinen Unterkunftskosten im Pflegeheim

Zahnarzt
Deckung für Zahnunfälle, schwere Erkrankungen des Kausystems (falls diese nicht vermeidbar waren), Zahnschäden infolge einer schweren Allgemeinerkrankung; keine Kostenübernahme für Kariesschäden und Weisheitszähne; Kostenübernahme bei Zahnstellungskorrekturen nur bei schwerer Entstellung!

Hilfsmittel
Beiträge an Hilfsmittel und Gegenstände, welche der Untersuchung oder der Behandlung dienen (z.B. Inhalationsgeräte, Blutzuckermessgeräte und Brillen)

Badekuren
CHF 10.– pro Tag während max. 21 Tagen an ärztlich verordnete Badekuren

…mehr Infos

 

Hier erhalten Sie und Ihre Familie ein optimales Angebot für Ihre persönliche Krankenkasse:

0 Continue Reading →