Skip to Content

Category Archives: Lebensversicherung

Die Vermögenspyramide

Zielsetzung der Vorsorgepyramide ist eine ausgeglichene Vermögens- und Vorsorgestruktur, die einerseits vor finanziellen Rückschlägen schützt, andererseits aber zu einer laufenden Zunahme des Vermögens als Folge von Vermögenserträgen und Kapitalanlagen führt.

Fundament: Absicherung existenzieller Risiken

Hier werden die existenzbedrohenden finanziellen Risiken durch entsprechende Versicherungen abgesichert. Im Schadenfall zahlt die Versicherung, das Vermögen erleidet keine Einbusse.

Zu den existenzbedrohenden Risiken gehören:
–     Erwerbsausfall bei Krankheit und Unfall
–     Heilungskosten bei Krankheit und Unfall
–     Private Haftpflichtversicherung
–     Berufliche Haftpflichtversicherung
–     Totalverlust von Liegenschaften durch Feuer oder Wasser
–     Absicherung hoher Schulden für den Todesfall usw.

Bekanntlich sind wir Schweizer das bestversicherte Volk der Welt. Das freut vor allem die Versicherungsbranche. Versichern Sie also nur, was Sie im Schadenfall nicht selbst bezahlen können.

1. Sockel: Kapitalerhalt

Der Sockel besteht aus verschiedenen soliden Schubladen wie Bankguthaben, Obligationen, Pensionskassenguthaben, das eigene Haus, Lebensversicherungen usw. Hier geht es um die Erhaltung des Vermögens und weniger um eine Wertvermehrung. Es wird konservativ, sicher, bombenfest angelegt. Die Risiken auf diesen Vermögensanlagen sind gering bis mittel, dementsprechend ist auch die Rendite eher gering. Zu Beginn des Vermögensaufbaus sollte das ganze Vermögen hier angelegt werden. Der Anteil des Sockels am Gesamtvermögen sollte 60 bis 70% betragen.

2. Mittelteil: Kapitalvermehrung

Erst später, wenn der Sockel gross genug ist, darf man an den Mittelteil der Pyramide denken. Hier wird Hauptsächlich in Aktien und Aktienfonds investiert. Die Rendite ist langfristig hoch. Je nach Wahl der Fonds oder einzelner Titel kann deshalb das Risiko mittel bis hoch sein mit Wertschwankungen bis 50%. In Aktien sollte nur mit einem Zeithorizont von 8 bis 10 Jahren investiert werden, d.h. dass man das investierte Kapital während dieser Zeit voraussichtlich nicht braucht.

3. Spitze: Spekulation

Wenn der Mittelteil genügend gross ist, kann man auch an spekulative Anlagen denken wie Optionen mit der Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes. Solche Anlagen sollten nur von bestinformierten Anlegern getätigt werden. Dieser Teil des Vermögens ist Spielgeld. Ein Verlust darf nicht schmerzen. Diese Anlageformen werden von uns nicht empfohlen.

Häufige Fehler beim Vermögensaufbau
–     Zu wenig solider Sockel
–     Zu hohe Bargeldbestände
–     Zu hoher Obligationenanteil im Verhältnis zu Aktien
–     Zu viele unbekannte und spekulative Aktien
im Verhältnis zu erstklassigen Aktien
–     Zu viele und/oder zu tief belastete Liegenschaft/en
–     Gold- und Silberbestände
–     Spekulative Anlagen ohne ausreichenden Sockel und Mittelteil

Sind Sie interessiert an einem Angebot? Klicken Sie hier:

0 Continue Reading →

Erwerbsausfall privat versichern – lohnt sich das?

 

I.B. aus R.: Ich will mich privat gegen Erwerbsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall versichern. Kann ich die Höhe der Rente frei wählen? Oder gibt es Limiten wegen einer allfälligen Leistungskürzung der IV?

Sie wollen sich bei einer Lebensversicherung gegen Erwerbsunfähigkeit (EU) versichern; dieser Schutz im Rahmen der 3. Säule ist besonders für Familien wichtig. Die Leistungen einer solchen privaten EU-Versicherung sind unabhängig von denjenigen aus der 1. und der 2. Säule und werden grundsätzlich nicht gekürzt.

Unterschiede in der 1. und 2. Säule bei Unfall und Krankheit

Bei einem Unfall decken in der Regel die Leistungen der Invalidenversicherung (IV) und der Unfallversicherung zusammen 90 Prozent des ausfallenden Bruttolohnes. Obligatorisch versichert sind Jahreslöhne bis 126’000 Fr. Bei Invalidität richtet die Unfallversicherung eine Komplementärrente aus. Diese ist so bemessen, dass sie zusammen mit der Rente der IV nicht mehr als 90 Prozent des versicherten Bruttolohns beträgt. Die Pensionskassen, welche auch für Unfälle Versicherungsschutz gewähren, schulden deshalb im Allgemeinen bei Unfällen keine Leistungen. Anders ist die Situation im Falle einer krankheitsbedingten Invalidität. Zu den Leistungen der IV kommen hier in der Regel jene der Pensionskasse. Je nach Pensionskassenreglement sind dabei oft grosszügigere Leistungen vorgesehen als vom BVG verlangt. Bei einer Überversicherung wird nicht die Leistung der IV, sondern jene der beruflichen Vorsorge gekürzt.

Hier können Sie ein kostenloses Angebot bestellen:

0 Continue Reading →

Grenzbeträge 2011

Folgende neue Grenzbeträge treten ab 01.01.2011 in Kraft:

2. Säule Koordinationsabzug                     CHF 24’360.-
2. Säule Eintrittsschwelle                           CHF 20’880.-
3. Säule gebunden (3a) mit BVG                CHF  6’682.-
3. Säule gebunden (3a) ohne BVG             CHF 33’408.-

Offertenanfrage für eine Lebensversicherung

0 Continue Reading →

Wohneigentumserwerb durch 2. & 3. Säule finanziert…

 

Grundsätzlich ist sowohl ein Vorbezug aus der Pensionskasse (2. Säule) als auch aus der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) zum Erwerb von Wohneigentum möglich. Das gilt für die Erstellung von Wohneigentum, die Beteiligung an Wohneigentum wie auch die Rückzahlung von Hypothekardarlehen; aus der beruflichen Vorsorge darf jedoch gleichzeitig nur ein Objekt finanziert werden. Wohneigentum ist mit Eigenbedarf gleichzusetzen, also Nutzung des Objekts durch die versicherte Person an ihrem Wohnsitz oder an ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort. Zulässige Objekte sind eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus, sei es zu Eigentum, Miteigentum oder in selbständigem und dauerndem Baurecht. Bis zum Alter 50 ist die Höhe des Bezugs auf den vorhandenen Freizügigkeitsanspruch begrenzt. Der Bezug ist bis drei Jahre vor Entstehung des Anspruchs auf Altersleistungen möglich und muss mindestens CHF 20’000 betragen. Weitere Bezüge sind frühestens nach 5 Jahren möglich. Die Vorsorgeeinrichtungen haben die Möglichkeit, im Reglement die Auszahlung bis 6 Monate nach Einreichung des Bezugsgesuchs aufzuschieben.

Folgen eines Kapitalbezugs beachten

Bei einem Bezug ist zu beachten, dass sich damit die Altersleistungen und oft auch die Hinterlassenen- und Invaliditätsleistungen – je nach den Bestimmungen des Reglements – vermindern. Bei verheirateten oder in eingetragener Partnerschaft lebenden Personen ist der Bezug zudem nur mit schriftlicher Zustimmung des Partners möglich. Im Todesfall muss der Vorbezug der Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule zurückerstattet werden oder er wird mit fälligen Todesfallleistungen verrechnet. Und schliesslich darf nicht vergessen werden, dass Vorbezüge als Kapitalleistungen aus Vorsorge zu versteuern sind. Eine Alternative zum Bezug ergibt sich aus der Möglichkeit, den Anspruch auf Vorsorgeleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe der Feizügigkeitsleistung zu verpfänden – beispielsweise gegenüber einer Bank als Sicherheit für einen mit entsprechend günstigeren Konditionen ausgestatteten Hypothekarkredit.

Für eine Offerten-Anfrage klicken Sie bitte hier

0 Continue Reading →

Steuervorteile bei Lebensversicherungen, Steuern sparen

Säule 3b
Bei der Unterscheidung einer gebundenen und einer freien Lebensversicherung, spielen besonders steuerliche Aspekte eine wichtige Rolle. Während die freie Vorsorge kaum Abzüge auf das steuerbare Einkommen zulässt, können die Prämien für eine gebundene Vorsorge bis zu einem bestimmten Betrag vom Einkommen abgezogen werden. Für das Jahr 2009 liegt dieser Betrag bei Fr. ***** und findet sich in der Wegleitung zur Steuererklärung.

Säule 3a
Doch auch beim freien Sparen mit der Säule 3a geniesst der Versicherte eine steuerliche Begünstigung. Zwar sind die Prämien im Rahmen des Versicherungsabzugs nicht mehr absetzbar, weil die Prämien der Krankenkasse die abzugsfähige Limits bereits erreichen. Bei regelmässigen Prämienzahlungen bleibt die Kapitalauszahlung am Ende der Vertragslaufzeit aber steuerfrei. Zu beachten gilt nur, dass der Rückkaufswert der Versicherung als Vermögen deklariert werden muss.

Rückkauf
Muss die Lebensversicherung unplanmässig aufgelöst werden, etwa wenn ein Liquiditätsengpass besteht, entstehen nicht nur hohe Kosten für die Verwaltung und den Rückkauf. Die Versicherung ist gesetzlich verpflichtet, Auszahlungen der Wohngemeinde zu melden, die hiernach allfällige Gewinne besteuern wird. Tipp: Lösen Sie die Police nur im äußersten Notfall auf und auf keinen Fall, wenn Sie nur noch wenige Jahre vor der Pensionierung stehen. Die Versicherung untersteht betreibungsrechtlichen Privilegien und das Geld werden Sie später zum Leben benötigen

Einmaleinlagen
Wählen Sie statt der monatlichen Prämienzahlung eine so genannte Einmalprämie, fällt die sogenannte Stempelsteuer an. Diese beträgt 2,5 Prozent auf das einmalig einbezahlte Kapital. Die Vorteile: Nicht auf das einbezahlte Kapital wird künftig eine Vermögenssteuer erhoben, sondern nur auf den Rückkaufswert der Police. Darüber hinaus fällt bei der späteren Auszahlung auch keine Einkommenssteuer auf den Zinserlös an.

Sie möchten Steuern sparen? Lassen Sie sich jetzt eine Offerte erstellen, für eine auf Sie persönlich zugeschnittene Lebensversicherung.

Zum Onlineformular gelangen Sie hier.

0 Continue Reading →

Indirekte Amortisation

Die Lebensversicherung als Pfand für Hypotheken

Indirekte Amortisation

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Eigenheim zu erwerben wird die Vorteile erkennen, die bezüglich Mietzinsentlastung entstehen. Ganz zu schweigen von den schönen Gefühl etwas eigenes zu besitzen. Die Finanzierung des Objektes sorgt dagegen immer wieder für Kopfzerbrechen und viele Menschen, die sich den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen wollen plagt die Sorge, ob das Geld reichen wird.

Obwohl einzelne Anbieter von Hypotheken nur einen Eigenkapitalanteil von 10% des Kaufpreises erwarten, so spricht die Vernunft dafür, mindestens einen Fünftel des Kaufpreises mit eigenen Mitteln zu besorgen. Je nach Objekt übersteigen diese schnell einmal die Grenze von 100’000 Franken und können nicht mehr durch Bareinlagen gedeckt werden.

Hierfür bieten Banken und Versicherer die Möglichkeit einer indirekten Amortisation an. Dabei wird eine Lebensversicherung abgeschlossen, deren Begünstigte nicht eine Person ist, sondern das Finanzinstitut. Die Laufzeit wird auf 20 bis 25 Jahre festgelegt und das in dieser Zeit angehäufte Kapital wird nach Ablauf des Vertrages an die Hypothekarschuld angerechnet. Gleichzeitig besteht beim Tod des Versicherungsnehmers ein Schutz für die Hinterbliebenen, indem die Fortzahlung der Prämien geregelt wird. Bei indirekter Amortisation ist zu beachten, dass die Zinsbelastung durch die Prämienzahlungen nicht sinkt, sondern das Kapital als Garantieleistung für die Vergabe der Hypothek gilt.

Bestehende Lebensversicherungen

Wenn beim Hauskauf nicht genügend Kapital zur Verfügung steht, können bestehende Wertanlagen als Pfand hinterlegt werden. Eine Möglichkeit ist das Verpfänden des Pensionskassenguthabens. Davon raten wir aber dringlichst ab. Im schlimmsten Fall – beim späteren Verkauf der Liegenschaft, Scheidung oder Insolvenz – geht nicht nur das Eigenheim verloren, sondern auch noch die Pensionsansprüche. Als pfändbare Wertanlage eignet sich eine bestehende Lebensversicherung viel eher. Besteht eine solche, kann in der Regel der Rückkaufswert als Kapitalgarantie herangezogen werden. Der Vorteil gegenüber einer eigens zum Kauf der Liegenschaft abgeschlossenen Lebensversicherung besteht darin, dass das Pfand in Form einer bestehenden Wertanlage zu einem späteren Zeitpunkt ausgelöst werden kann.

Wir bietet Ihnen kostenlos und unverbindlich eine Onlineberatung zur Verfügung. Lassen Sie sich hier eine Offerte für eine Lebensversicherung nach Ihren Wünschen erstellen: 

Zum Onlineformular.

0 Continue Reading →

Vorteile einer Lebensversicherung

Wenn Sie eine Vorsorgelösung suchen, haben Sie die Möglichkeit eine freie Lebensversicherung (Säule 3b) abzuschliessen. Das bedeutet, dass die Höhe der Einlagen frei wählbar sind und das Guthaben auch vor Ablauf der Vertragsdauer bezogen werden können. Als Erwerbstätige empfiehlt es sich aber, auf eine gebundene Lebensversicherung (Säule 3a) zu setzen. Auch wenn das Kapital nicht vor Ablauf der Versicherungsdauer bezogen werden kann – eben gebunden ist – überwiegen die Vorteile gegenüber einer freien Vorsorge eindeutig. Dieser Artikel beleuchtet sowohl die Vorteile einer gebundenen Vorsorge, als auch die Unterschiede zur freien Lebensversicherung.

Die wichtigsten Vorteile Zusammengefasst:

1. Selbstvorsorge und Sicherheit

Die staatliche Vorsorge und die Leistungen einer allenfalls vorhandenen Pensionskasse decken im späteren Leben, in vielen Fällen nur das Existenzminimum ab. Die gewohnte Lebensqualität ist oft nicht mehr gesichert. Mit einer Lebensversicherung können Sie einerseits eine solche Vorsorgelücke stopfen, andererseits sind Ihre Angehörige im Todesfall finanziell abgesichert.

2. Steuervorteile

Dass die Selbstvorsorge für die Gesellschaft Vorteile hat, erkannte auch die Politik und gewährt gewisse Steuervorteile auf Lebensversicherungsprodukte. In der gebundenen Vorsorge können die Beiträge an die Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Auch bei der Auszahlung wird ein reduzierter Steuersatz angewandt. Vorsicht ist geboten, wenn eine Kapitalauszahlung bei freien Lebensversicherungen stattfindet. Diese können im Erlebensfall als gewöhnliches Einkommen behandelt werden. Darüber hinaus sind Prämienzahlungen an freie Vorsorgeprodukte nur im bescheidenen Masse von der Steuer absetzbar.

3. Sparen

In der Regel sind die monatlichen Beiträge in die Selbstvorsorge frei wählbar. Bei einer gemischten Lebensversicherung kann neben dem Versicherungsanteil ein Sparanteil geöffnet werden, dessen Höhe sich massgeblich nach dem Einkommen des Versicherten richten wird. Diese Einlagen werden meistens zu einem garantierten Satz verzinst. Auf allzu hohe Versprechungen möglicher Überschussbeteiligungen sollte man sich indes nicht verlassen. Dennoch stehen die Chancen gut, dass eine Auszahlung über dem zugesicherten Zins liegen wird. Die jährlichen Abschlüsse mit den bereits angerechneten Überschusserträgen können übrigens im Nachhinein von der Versicherungsgesellschaft nicht wieder abgezogen werden. Damit hat der Versicherte stets den Überblick, mit welchem Kapital er dereinst mindestens rechnen kann.

4. Begünstigung

Gebundene Lebensversicherungen bedingen aufgrund der steuerlichen Vorteile auch gewisse Pflichten. So ist die Auszahlung nicht frei wählbar, sondern unterliegt der gesetzlichen Erbfolge. Ein Versicherungsnehmer, der eine Lebensversicherung in der freien Vorsorge abschliesst, kann aber auch den Konkubinats- oder Lebenspartner, sowohl im Erlebensfall als auch im Todesfall begünstigen. Auch hier kommt die reguläre Begünstigungsordnung zum Zuge, wenn testamentarisch oder in der Police niemand begünstigt wurde. Begünstigungen können jederzeit durch schriftliche Mitteilung an die Versicherung geändert werden.

5. Erbrechtliche Besonderheiten

Die Leistungen einer Lebensversicherung fallen im Todesfall nicht in den Nachlass des Verstorbenen. Das bedeutet, dass zugesicherte Renten nicht zu einer allfälligen Schuldentilgung des Verstorbenen beigezogen werden können. Somit erhalten die begünstigten Hinterbliebenen schnell die nötige finanzielle Unterstützung, ohne eine langwierige Erbteilung abwarten zu müssen. Anders sieht es aus, wenn in der Police niemand als Begünstigter festgehalten wurde. In einem solchen (eher seltenen Fall) würde das geäufnete Kapital in die Erbmasse fallen. Eine Besonderheit tritt ein, wenn bei der Berechnung der Pflichtanteile diese verletzt würden. In diesem Fall müssen die betroffenen Erben klagen, auf Herabsetzung des Anspruches des oder der Begünstigten.

6. Vorteile bei Betreibung, Pfändung und Konkurs

Die Lebensversicherungen soll viele Eventualitäten mit einschliessen, vor allem aber schuldlose Hinterbliebene schützen. Dies gilt auch, wenn über den Versicherten der Konkurs eröffnet wird. In diesem Fall tritt das begünstigte Familienmitglied (Ehepartner oder Kinder) in die Rechte und Pflichten aus dem Versicherungsvertrag ein. Die Lebensversicherung ist also nicht pfändbar und fällt somit nicht in die Konkursmasse. Dieser zusätzliche Schutz geschieht im Sinne der Versicherung, ist aber bei Begünstigungen außerehelicher Personen nicht in jedem Fall anwendbar.

7. Rückkauf der Lebensversicherung

Das Kapital einer gebundenen Lebensversicherung kann frühestens fünf Jahre vor Ablauf der Police bezogen werden. Bei der freien Lebensversicherung kann die Auszahlung jederzeit beantragt werden. Ein solchen Bezug nennt man Rückkauf. Achten sie darauf, dass bei einem Rückkauf der Police Bearbeitungsgebühren anfallen können und bei grösseren Beträgen die Versicherung verpflichtet ist, dem Steueramt Ihrer Wohngemeinde Meldung zu erstatten. Das ausbezahlte Kapital wird daraufhin als Einkommen berechnet.

Lassen Sie sich hier eine Offerte für eine Lebensversicherung nach Ihren Wünschen erstellen: Zum Onlineformular.

0 Continue Reading →

Was ist eine Lebensversicherung?


Der ursprüngliche Sinn einer Lebensversicherung ist auch heute noch, bei einem frühzeitigen Tod des Versicherten den Hinterbliebenen eine Existenz zu sichern. Im Verlaufe der Zeit haben einerseits neue Produkte von Lebensversicherungen, andererseits auch Bestimmungen der Gesetzgeber dazu geführt, dass mithilfe einer Lebensversicherung auch Sparziele erreicht werden können.

Die Lebensversicherung zählt zum dritten Pfeiler des Drei Säulen Systems in der Schweiz. Da diese der freien Marktwirtschaft unterliegt, sind Höhe und Umfang der Versicherungsleistung frei wählbar und unterstehen bezüglich Geldeinlagen nur dann gesetzlichen Bestimmungen, wenn steuerliche Abzüge geltend gemacht werden sollen. So ist es heute möglich, eine Lebensversicherung an ein Sparziel zu binden, das (erwartete) Vermögen kann verpfändet oder als Rückstellung für das Pensionsalter oder zugunsten der Ausbildung der Kinder eingerichtet werden. Lebensversicherungen sind in der Regel eine langfristige Verbindlichkeit und werden nicht vor Ablauf der Versicherungsdauer aufgelöst.

Kapital bilden oder Risiko decken

Man unterscheidet dabei zwischen Kapitallebensversicherungen und Risikolebensversicherungen. Letztere dienen der reinen Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall und bieten am Ende der Laufzeit keine Auszahlung. Man versichert quasi das Risiko zu sterben. Die monatlichen Beiträge liegen dabei deutlich tiefer als bei einer Kapitallebensversicherung. Diese ist genau genommen eine Kombination aus Risiko- und Kapitallebensversicherung und dient neben dem Schutz im Todesfall dazu, Kapital anzusparen. Die Auszahlung am Ende der Laufzeit beträgt mindestens das bis dahin einbezahlte Kapital, zuzüglich eines allenfalls festgelegten Zinses und einer Überschussbeteiligung.

Dank steuerlicher Begünstigung ist das Sparen mit einer Lebensversicherung auch für Kleinanleger eine interessante Sache geworden, so dass in vielen Fällen nicht mehr die Absicherung der Hinterbliebenen im Vordergrund steht, sondern eine Kapitalinvestition darstellt, die der eigenen Vorsorge gilt. Lebensversicherungen werden denn auch mit dem Zusatz 3a und 3b angeboten, die auf die Eigenschaften der 3. Säule hinweisen.

Die wesentlichen Unterschiede

Während das Sparen in einer Lebensversicherung 3a bezüglich Steuereffekt gewissen gesetzlichen Regeln unterliegt, besteht bei der Lebensversicherung 3b eine viel grössere Flexibilität. Neben monatlichen zahlbaren Prämien sind auch Einmaleinlagen möglich.

Lebensversicherung 3a

• Nur während dem beruflichen Erwerb möglich

• Rückkauf nur unter gesetzlichen Bestimmungen

• Steuerbegünstigt. Erst bei der Auszahlung im Erlebensfall ist eine Steuer fällig.

• Neben Lebensversicherungen besitzen Vorsorgepolicen, Vorsorgedepots, Vorsorgekonti ähnliche Eigenschaften

• langfristige Bindung, bis mindestens 5 Jahre vor der ordentlichen Pensionierung.

• Begünstigung Dritter nur im gesetzlich bestimmten Rahmen, zum Beispiel Erbschaft

Lebensversicherung 3b

• Steht erwerbstätigen und nicht erwerbstätigen Personen frei

• Laufzeit frei wählbar

• Rückkauf jederzeit möglich

• Keine Steuerbegünstigung. gilt ausserdem als steuerpflichtiges Vermögen

• Neben Lebensversicherungen besitzen auch Bankkonti, Ersparnisse, Geldanlagen, Obligationen und Aktien ähnliche Eigenschaften.

Zusammenfassung

Um sich für das richtige Produkt entscheiden zu können müssen persönliche Bedürfnisse und Möglichkeiten geprüft werden. Fragen Sie sich, wen sie im Todesfall schützen wollen. Wie gross ist Ihre Familie? Möchten Sie sich ein Sparziel setzen, oder für das Pensionsalter Vorsorgen? Und zuletzt: Wie viel können Sie für den Versicherungsschutz längerfristig aufwenden? Um Ihnen den Entscheid zu erleichtern, oder einfach mal einen Überblick zu gewinnen was möglich ist, bietet Ihnen Lebenversicherung.ch eine kostenlose Möglichkeit für Ihre Berechnungen an. 

Hier geht es zum Onlineformular

0 Continue Reading →

Wer rechtzeitig an eine Finanzplanung denkt, kann viele Fehler vermeiden

Nie zu früh, meist zu spät und dann erst noch falsch.
So lässt sich das gängige Sparverhalten vieler Privatanleger beschreiben.

Möchten Sie eine Analyse der attraktivsten Sparanlagen? Klicken sie hier:

Der erste Fehler:
Wir beginnen im Leben meist viel zu spät mit dem Sparen. Das liegt meist darin, dass die finanziellen Belastungen in jungen Jahren höher sind: eigene Wohnung, Heirat, Kinder. Dem steht zudem meist noch ein geringeres Einkommen als in späteren Berufsjahren gegenüber. Es bleibt also wenig übrig. Denoch würde ein Sparen im Kleinen bereits in jungen Jahren einen guten Grundstock für einen Vermögensaufbau schaffen. Sieht man einmal z.B. in seinen Pensionkassen-Leistungsausweis, so ist man oft überrascht, wieviel bereits das Freizügigkeitskonto (durch das zwangsweise verordenete Sparen) aufweist.

Der zweite Fehler:
Kleine Sparbeträge, z.B. Fr. 200.- im Monat, machen, früh begonnen, einen Zusammenhang zunutze, dem viel zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt wird: Zinseszins heist hier die Zauberformel, die viel zu wenig beachtet wird, wie nebenstehende Grafik veranschaulicht. Früh mit Sparen zu beginnen bedeutet, dass das Ersparte länger liegen bleibt und auf dem bereits angesammelten Kapital weitere Rendite möglich ist. Das wirkt umso stärker, je länger der Zeitraum läuft.So zeigt die Grafik, dass der gleiche Sparbetrag von z.B. insgesamt Fr. 72’000.- über einen längeren Zeitraum verteilt eingezahlt (im Beispiel 30 x 2400.-), bei gleichem Zins ein viel höheres Endkapital ergibt (Fr. 167’426.-), als wenn der gleich hohe Gesamtinvestitinsbetrag im Laufe von nur 10 Jahren (10 x 7200.-) angespart wird. Hier beträgt die Endsumme Fr. 95’089.-.

Der dritte Fehler:
Man überlegt zu viel. Sie betrachten die Grafik und denken: Ja, aber…
Und das war’s. Über so manche Überlegungen, meist nicht zu Ende gedacht und ohne aktive Resultate, geht viel Zeit verloren, womit wir beim dritten Fehler sind, die viel zu zögerliche Realisierung des Vorhabens einer Finanzplanung.

Mehrere Stunden Zeitaufwand für die Internetsuche eines Consumer-Artikels – jedoch keine Zeit für eine Finanzplanung:
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviel Zeit Sie damit verbringen, um einen günstigen Kauf, z.B. einer Digitalcamera zu tätigen? um vielleicht 200.- oder auch 300.- Franken zu sparen.

Und dass Sie für die Anlageplanung fast gar keine Zeit haben, obwohl es hier um 6-stellige Beträge geht?

Nehmen Sie sich Zeit für eine Finanzplanung.

Denn Finanzplanung ist Lebensplanung!

Möchten Sie eine Analyse der attraktivsten Sparanlagen? Klicken sie hier:

0 Continue Reading →

Vergleich gebundene 3a mit der freier Vorsorge 3b

Die aufgeführte Tabelle vergleicht die gebundene Vorsorge 3a mit der freien Vorsorge 3b. Aufgrund der Steuervorteile der gebundenen Vorsorge 3a ist sie für die langfristige Vorsorge das optimale Instrument. Bis auf die aufgeführten Ausnahmen ist das Geld für die Altersvorsorge gebunden und kann vorher weder für ein neues Auto noch für die geplante Weltreise genutzt werden.

Zur Säule 3b gehören Vorsorgearten, die nicht an eine gesetzliche Vorgabe mit bestimmter Laufzeit gebunden sind. Die freie Vorsorge könnte grundsätzlich jederzeit aufgelöst und ausgezahlt werden. Allerdings muss die vertragliche Situation mit der Bank bzw. Versicherung im Einzelnen überprüft werden. Zur freien Vorsorge 3b gehören vor allem Banksparkonten, Lebensversicherungen, Vermögensanlagen, Vermögensverwaltung, Wohneigentum. Die Beiträge an die Säule 3b sind während des Sparprozess nicht steuerlich begünstigt.

Gebundene Vorsorge 3a

Freie Vorsorge 3b

Zielgruppe

  • Alle in der Schweiz steuerpflichtigen Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende
  • Alle, ohne Einschränkung (so können z.B. Ausländer ihr Geld in der Schweiz anlegen)

Vorsorgeprodukte

Bank:

  • Vorsorgekonto 3a
  • Kapitalgeschützte Indexprodukte 3a
  • Wertschriftenkonto 3a

Versicherung:

  • Vorsorgepolice 3a
  • (Vorsorgekonto 3a)
  • (Wertschriftenkonto 3a)

Bank:

  • Sparkonto
  • Aktien, Anlagefonds, Obligationen, Strukturierte Produkte

Versicherung:

  • Lebensversicherung (Kapital oder Fonds)
  • Sparversicherung

Sonstige:

  • Wohneigentum
  • Beteiligungen

Laufzeit/ Verfügbarkeit

  • Gebunden. Altersleistungen dürfen frühestens 5 Jahre vor dem ordentlichen AHV-Alter bezogen werden und können ab dem 01.01.2008 bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit während maximal 5 Jahren bis 69, resp. 70 Jahren aufgeschoben werden
  • Frei wählbar. Anlagen mit einem erhöhten Risikograd (z.B. Aktien) sollten langfristig angelegt werden

Ausnahmen

  • Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum
  • Vorsorgenehmer bezieht eine ganze Invalidenrente (IV)
  • Einkauf in Pensionskasse
  • Aufnahme selbständige Erwerbstätigkeit
  • Verlassen der Schweiz (Auswanderung)
  • Tod des Vorsorgenehmers

Steuerliche Abzüge

  • Einzahlungen können im Rahmen des gesetzlichen Maximums vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden

Steuerliche Behandlung/ Kapitalzuwachs

  • Einkommenssteuerfrei
  • Verrechnungssteuerfrei
  • Vermögenssteuerfrei
  • Vermögenssteuerpflichtig
  • Verrechnungssteuerpflichtig
  • Teilweise Einkommenssteuerpflichtig

Besteuerung bei Auszahlung

  • Reduzierter Satz, getrennt vom übrigen Einkommen (abhängig von Kanton und Gemeinde)
  • Steuerfrei mit Auflagen (z.B. Rückkaufswert von Versicherungspolicen)

Erbliche Begünstigung

  • Nach Erbrecht, gesetzliche Vorgaben sind zu befolgen
  • Frei wählbar unter Beachtung von gesetzlichen Pflichtteilen

Verpfändung

  • Nur für Finanzierung von selbstbewohnten Wohneigentum
  • Jederzeit möglich, wenn als liquide Deckung akzeptiert

Wünschen Sie einen Vergleich der besten Angebote für eine gebundene (3a) oder freie (3b) Vorsorge? Klicken Sie hier:

0 Continue Reading →