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Höhere Prämien in gefährdeten Gebieten?

Am Solidaridätsprinzip von Versicherungen soll nach der Mehrheit der Befragten auch weiterhin generell nicht gerüttelt werden. So sind 76% der Ansicht, dass Personen, die in stärker gefährdeten Gebieten leben, keinesfalls höhere oder eher keine höheren Versicherungsprämien bezahlen sollten.

 

SVV – Schweizerischer Versicherungsverband

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Alarmanlage – Prämienvergünstigung?

B.Z., Luzern: Ich plane in meinem Haus eine Alarmanlage zu installieren. Erhalte ich dafür in der Hausratversicherung einen Prämienrabatt?

Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Versicherungs-Berater über Ihr Projekt zu sprechen. Er wird Ihnen sagen können, welche Alarmanlagen anerkannt sind und wie hoch ein allfälliger Prämienrabatt ist. Allerdings müssen Sie sich im Klaren sein, dass an die Prämienverbilligung Bedingungen geknüpft werden. Bleibt z.B. die Alarmanlage beim Verlassen des Hauses ausgeschaltet und wird in dieser Zeit eingebrochen, können Sie den Anspruch auf Versicherungsleistungen teilweise oder sogar ganz verlieren.

Alarmanlagen sind aber empfehlenswert. Sie vermitteln Sicherheit und können Schäden verhindern. Wer bereits Opfer eines Einbruchdiebstahls geworden ist, kennt das langanhaltende, unangenehme, Gefühl, wenn jemand in Wohn- oder Schlafzimmer in den persönlichen Sachen gewühlt und Schaden angerichtet hat. Ebenso unerfreulich ist der Verlust von Gegenständen, die einem ans Herz gewachsen und die nicht einfach ersetzbar sind. Die Installation einer Alarmanlage kann vor solchen schlechten Erfahrungen schützen.

…   Haushaltversicherung

SVV – Schweizerischer Versicherungsverband

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Mietertragsausfall nach Brand – kann ich das versichern?

R.F.: Ich besitze ein älteres Mehrfamilienhaus. Offenbar hat ein technischer Defekt in der Hausinstallation zu einem grösseren Brand geführt. Alle sechs Mieter müssen für Monate ausziehen. Wer kommt für die entstandenen Schäden und die ausbleibenden Mieten auf?

Für die Schäden am Gebäude kommt die kantonale Gebäudeversicherung auf. Die Schäden am Hausrat werden von den privaten Hausratversicherungen der jeweiligen Mieter zum Neuwert übernommen. Als Eigentümer eines Gebäudes, das offenbar wegen eines Mangels Schäden verursacht hat, können Sie haftbar gemacht werden. So werden jene Mieter, die ihren eigenen Hausrat nicht gegen Feuerschäden versichert haben, von Ihnen Schadenersatz verlangen. Sofern Sie über eine Gebäude-Haftpflichtversicherung verfügen, wird sich diese an Ihrer Stelle um die eingehenden Forderungen kümmern. Dazu gehört die korrekte Berechnung und Entschädigung des Schadens an den vom Brand betroffenen Sachen zum Zeitwert.

Privatversicherer fangen Ertragsausfälle auf

Die Mieter haben offenbar die monatlichen Zinszahlungen an Sie wegen der Unbenutzbarkeit der beschädigten Räume eingestellt. Wer nach einem Brand, einem grösseren Wasser- oder Elementarschaden auch gegen Ertragsausfälle versichert sein will, erhält bei seinem Privatversicherer zu günstigen Konditionen einen entsprechenden Versicherungsschutz.

 

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Geschäftsmiete – braucht es eine Haftpflichtversicherung?

L.D., Luzern: Ich beabsichtige demnächst eine eigene Physiotherapiepraxis zu eröffnen und stehe deswegen vor dem Abschluss eines Mietvertrages über zwei Räume innerhalb eines grossen Geschäftshauses. Der Vermieter verlangt nun den Abschluss einer Haushaftpflichtversicherung. Kann er das?

In der Regel benötigen Sie als Mieterin von Räumlichkeiten innerhalb eines Gebäudes keine Haushaftpflichtversicherung. Diese ist nämlich dazu da, die Risiken abzudecken, für die der Gebäudeeigentümer einstehen muss. Beispielsweise dann, wenn infolge eines Mangels am Gebäude – etwa wegen eines fehlerhaften Treppengeländers – einem Mieter oder Besucher des Geschäftshauses ein Schaden zugefügt wird. Sie sind auch dann nicht haftpflichtig, wenn ein Einbrecher die Tür zu Ihrer Praxis beschädigt. Auch gegen derartige Risiken muss sich der Eigentümer des Gebäudes versichern, nicht Sie.

Betriebliche Risiken versichern

Dagegen empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Damit sind Sie auch dann versichert, wenn einem Ihrer Kunden in Ihrer Praxis etwas zustösst und Sie dafür haftpflichtig sind. Denn die Privathaftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die bei der beruflichen Tätigkeit verursacht werden, gewöhnlich nicht.

SVV: Schweizerischer Versicherungsverband

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Aussentreppe – müssen wir einen Handlauf anbringen?

A.M.: Ich erstelle in meinem Vierfamilienhaus eine neue gemeinsame Aussentreppe in den Garten. Gibt es Vorschriften, die das Anbringen eines Handlaufes verlangen, um Unfälle zu vermeiden?

Eine Aussentreppe, die zu einem Hauseingang führt, ist ein Werk im rechtlichen Sinne und so zu gestalten und zu unterhalten, dass sie gefahrlos benützt werden kann. Geländer, Brüstungen und Handläufe müssen als bauliche Massnahmen Personen vor Absturz und Sturz sichern. Massgebend für die einwandfreie Erstellung einer Treppe sind in der Schweiz unter anderem die Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA-Normen). Dabei spielt das so genannte Gefährdungsbild eine wichtige Rolle: handelt es sich um ein Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus oder gar um eine Schule oder ein Heim? Ist die Treppe als Fluchtweg vorgesehen? Die SIA-Normen schreiben vor, dass Treppen mit mehr als fünf Tritten bei normalem Gebrauch in der Regel mit einem Handlauf zu versehen sind. Gehören Behinderte oder gebrechliche Personen zum normalen Benutzerkreis oder handelt es sich um eine Fluchttreppe, so sind bereits ab zwei Tritten beidseitige Handläufe vorzusehen.

Baufachmann beiziehen

Allgemein ist bei einem Mehrfamilienhaus darauf abzustellen, dass die Treppe von alten Leuten, Kindern oder von Leuten mit Lasten selbst bei winterlichen Verhältnissen ohne Sturzgefahr benützt werden kann. Es ist sehr zu empfehlen, einen Fachmann mit der Montage solider Handläufe zu beauftragen, die alle Anforderungen an die Sicherheit erfüllen.

 

SVV: Schweizerischer Versicherungsverband

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Betriebs- und Berufshaftpflicht

Bei Außenarbeiten Ihres Betriebes werden geparkte PKWs beschädigt. Handwerkliche Fehler ziehen Personen- oder Sachschäden nach sich. Ein Computervirus wird aus Ihrem System weitergeleitet und legt die Datenbank Ihres Lieferanten lahm. Im Winter wird der Gehweg nicht geräumt und Passanten verletzen sich. Wir sichern Sie ab.

Warum ist diese Versicherung wichtig?
Verursachen Sie oder Ihre Mitarbeiter Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, können sehr schnell hohe Schadensersatzansprüche auf Sie zukommen. Das kann jederzeit passieren: bei Kunden, Vertragspartnern, Lieferanten, in Ihren Verkaufsräumlichkeiten und in der Öffentlichkeit. Wenn es um Ihren Betrieb geht, stehen Sie in der Verantwortung.

Für wen ist diese Versicherung geeignet?
Diese Versicherung richtet sich an alle Betriebseigentümer und -inhaber: Selbstständige, Handwerk, Dienstleistung, Handel, Produktion. Zur Betriebs- und Berufs-Haftpflichtversicherung gibt es keine Alternative.

Als Schreiner- oder anverwandte Betriebe profitieren Sie jetzt von günstigeren Tarifen.  Wir sichern Sie ab.

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Die Vermögenspyramide

Zielsetzung der Vorsorgepyramide ist eine ausgeglichene Vermögens- und Vorsorgestruktur, die einerseits vor finanziellen Rückschlägen schützt, andererseits aber zu einer laufenden Zunahme des Vermögens als Folge von Vermögenserträgen und Kapitalanlagen führt.

Fundament: Absicherung existenzieller Risiken

Hier werden die existenzbedrohenden finanziellen Risiken durch entsprechende Versicherungen abgesichert. Im Schadenfall zahlt die Versicherung, das Vermögen erleidet keine Einbusse.

Zu den existenzbedrohenden Risiken gehören:
–     Erwerbsausfall bei Krankheit und Unfall
–     Heilungskosten bei Krankheit und Unfall
–     Private Haftpflichtversicherung
–     Berufliche Haftpflichtversicherung
–     Totalverlust von Liegenschaften durch Feuer oder Wasser
–     Absicherung hoher Schulden für den Todesfall usw.

Bekanntlich sind wir Schweizer das bestversicherte Volk der Welt. Das freut vor allem die Versicherungsbranche. Versichern Sie also nur, was Sie im Schadenfall nicht selbst bezahlen können.

1. Sockel: Kapitalerhalt

Der Sockel besteht aus verschiedenen soliden Schubladen wie Bankguthaben, Obligationen, Pensionskassenguthaben, das eigene Haus, Lebensversicherungen usw. Hier geht es um die Erhaltung des Vermögens und weniger um eine Wertvermehrung. Es wird konservativ, sicher, bombenfest angelegt. Die Risiken auf diesen Vermögensanlagen sind gering bis mittel, dementsprechend ist auch die Rendite eher gering. Zu Beginn des Vermögensaufbaus sollte das ganze Vermögen hier angelegt werden. Der Anteil des Sockels am Gesamtvermögen sollte 60 bis 70% betragen.

2. Mittelteil: Kapitalvermehrung

Erst später, wenn der Sockel gross genug ist, darf man an den Mittelteil der Pyramide denken. Hier wird Hauptsächlich in Aktien und Aktienfonds investiert. Die Rendite ist langfristig hoch. Je nach Wahl der Fonds oder einzelner Titel kann deshalb das Risiko mittel bis hoch sein mit Wertschwankungen bis 50%. In Aktien sollte nur mit einem Zeithorizont von 8 bis 10 Jahren investiert werden, d.h. dass man das investierte Kapital während dieser Zeit voraussichtlich nicht braucht.

3. Spitze: Spekulation

Wenn der Mittelteil genügend gross ist, kann man auch an spekulative Anlagen denken wie Optionen mit der Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes. Solche Anlagen sollten nur von bestinformierten Anlegern getätigt werden. Dieser Teil des Vermögens ist Spielgeld. Ein Verlust darf nicht schmerzen. Diese Anlageformen werden von uns nicht empfohlen.

Häufige Fehler beim Vermögensaufbau
–     Zu wenig solider Sockel
–     Zu hohe Bargeldbestände
–     Zu hoher Obligationenanteil im Verhältnis zu Aktien
–     Zu viele unbekannte und spekulative Aktien
im Verhältnis zu erstklassigen Aktien
–     Zu viele und/oder zu tief belastete Liegenschaft/en
–     Gold- und Silberbestände
–     Spekulative Anlagen ohne ausreichenden Sockel und Mittelteil

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Gebundene Vorsorge – was darf ich ins Säule-3a-Konto einzahlen?

Hier können Sie ein Angebot für Ihr „Säule 3a-Konto“ bestellen:

T.U.: Ich bin selbständigerwerbend und habe ein Säule-3a-Konto, das ich regelmässig äufne. Mein Verdienst schwankt. Im letzten Jahr lag der einbezahlte Beitrag über dem steuerlich erlaubten Abzug. Ist das in Ordnung?

Das Gesetz sieht vor, dass die jährliche Einzahlung auf ein Konto oder eine Police der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) nicht höher sein darf als der jeweils zulässige steuerliche Abzug. Art. 33 Abs. 1e des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer sowie Art. 7 der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) werden im Kreissschreiben Nr. 18 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 17. Juli 2008 entsprechend interpretiert. Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende können ihre Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen in begrenztem Umfang steuerlich zum Abzug bringen, wobei diese Beiträge bei Selbständigerwerbenden stets als Kosten der privaten Lebenshaltung gelten und daher ihrer Erfolgsrechnung nicht belastet werden dürfen.

Beiträge dürfen den zulässigen Steuerabzug nicht übersteigen

Aufs Konto oder die Police der gebundenen Vorsorge dürfen also nur Beiträge einbezahlt werden, die nicht höher als der steuerlich erlaubte Abzug sind. Den Abzug übersteigende Beträge stellen freies Sparen dar – hier gilt die Vorzugsbehandlung des Säule-3a-Sparens nicht und die ordentlichen Besteuerung setzt ein. Das heisst mit anderen Worten, dass die Beiträge an die gebundene Vorsorge klar limitiert sind. Bereits erfolgte zu hohe Einzahlungen sind demzufolge aufgrund eines allfälligen Entscheides der Steuerverwaltung zu korrigieren, indem die den zugelassenen Steuerabzug übersteigenden Beträge zurückverlangt werden müssen.

Hier können Sie ein Angebot für Ihr „Säule 3a-Konto“ bestellen:

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Unterschiede bei Versicherungsangeboten

Fast die Hälfte der Bevölkerung (49 Prozent) ist der Meinung, dass es grössere Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Versicherungsgesellschaften gibt. Eine beachtliche Minderheit von 34 Prozent findet, dass die Angebote im Grossen und Ganzen gleich sind. Fast jeder Fünfte kann sich nicht über Leistungsunterschiede zwischen den Versicherungsgesellschaften äussern.

Deshalb lohnt es sich immer wieder einen Vergleich Ihrer Versicherungen zu machen. Unsere Kunden sparen im Durschnitt über CHF 1’000.- pro Jahr an Versicherungsprämien.

Möchten Sie einen Vergleich direkt online bestellen? Hier klicken:

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Tourist verursacht Skiunfall – was muss das Unfallopfer tun?

R.H.: Ein ausländischer Skifahrer missachtete die FIS-Regeln und stiess mit mir zusammen. Ich brach ein Bein und wurde per Heli ins Spital geflogen. Meine UVG-Unfallversicherung will die Adresse des Unfallverursachers. Wieso?

Die obligatorische Unfallversicherung Ihres Arbeitgebers steht für die finanziellen Folgen des Unfalles ein, wie Heilungskosten, Erwerbsausfall oder Kosten des Nottransports zum Spital. Diese Versicherung wird aufgrund des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) automatisch in Ihre Rechte eintreten und Rückgriff auf den Unfallverursacher nehmen. Sie sollten in Ihrem eigenen Interesse der Versicherung bei diesem Regress helfen, indem Sie ihr die nötigen Informationen über den Unfallhergang liefern. Dazu gehören Name und Adresse des Unfallverursachers. Diese Angaben sind auch für Sie wichtig, um beim Verursacher allenfalls nicht von Ihrem Versicherer übernommene Unfallkosten einzufordern.

Unfallrapport der Pistenpatrouille

Wenn bei einem Skiunfall Dritte beteiligt sind, so sollte, wenn immer möglich, eine Pistenpatrouille beigezogen werden, die einen Rapport über den Unfallhergang erstellt, in dem alle nötigen Informationen, wie die Namen und Adressen der Unfallbeteiligten und Unfallzeugen, festgehalten werden. Die bedingt natürlich, dass der Unfallverursacher bis zum Eintreffen der Patrouille auf dem Unfallplatz bleibt. Auch ausländische Skifahrer haben oft in ihrem Land eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen, die für Schäden aus einem von ihnen verursachten Unfall aufkommt.

 

Unfallversicherung UVG

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