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Radfahrer beschädigt parkiertes Auto – wie ist das versichert?

P.E.: Ein Radfahrer hat mein auf einem öffentlichen Parkplatz abgestelltes Auto beschädigt. Er hat sich gemeldet und mir gesagt, er habe eine Privathaftpflichtversicherung. Wie soll ich bei der Schadenregulierung vorgehen?

Grundsätzlich ist ein solcher Schaden durch die derzeit noch obligatorische Haftpflichtversicherung für Fahrräder gedeckt. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass das schadenverursachende Fahrrad eine gültige Velovignette aufweist. Würde diese fehlen, so müsste der Velofahrer den Schaden allenfalls selber übernehmen, da auch dessen Privathaftpflichtversicherung den bis zur definitiven Abschaffung der Vignette (wahrscheinlich 2012) in solchen Fällen meist vorgesehenen Deckungsausschluss geltend machen könnte.

Rückgriff auf grobfahrlässigen Schadenverursacher

Sowohl die heutige Vignetten-Haftpflichtversicherung als später auch die Privathaftpflichtversicherung würden aber auf den Schadenverursacher Rückgriff nehmen, wenn dieser den Schaden grobfahrlässig oder gar vorsätzlich verursacht haben sollte. In dem von Ihnen geschilderten Schadenfall kämen dabei unter anderem auch die Bestimmungen der Verkehrsregelverordnung zum Zuge, wonach ein Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit und den Fahrstil stets den Umständen anzupassen hat. Falls Sie über eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verfügen, so könnten Sie sich bei dieser Versicherung über Ihr weiteres Vorgehen gegen den Schadenverursacher oder dessen Versicherungen beraten lassen.

Haftpflicht-Versicherung

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Erwerbsausfall privat versichern – lohnt sich das?

 

I.B. aus R.: Ich will mich privat gegen Erwerbsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall versichern. Kann ich die Höhe der Rente frei wählen? Oder gibt es Limiten wegen einer allfälligen Leistungskürzung der IV?

Sie wollen sich bei einer Lebensversicherung gegen Erwerbsunfähigkeit (EU) versichern; dieser Schutz im Rahmen der 3. Säule ist besonders für Familien wichtig. Die Leistungen einer solchen privaten EU-Versicherung sind unabhängig von denjenigen aus der 1. und der 2. Säule und werden grundsätzlich nicht gekürzt.

Unterschiede in der 1. und 2. Säule bei Unfall und Krankheit

Bei einem Unfall decken in der Regel die Leistungen der Invalidenversicherung (IV) und der Unfallversicherung zusammen 90 Prozent des ausfallenden Bruttolohnes. Obligatorisch versichert sind Jahreslöhne bis 126’000 Fr. Bei Invalidität richtet die Unfallversicherung eine Komplementärrente aus. Diese ist so bemessen, dass sie zusammen mit der Rente der IV nicht mehr als 90 Prozent des versicherten Bruttolohns beträgt. Die Pensionskassen, welche auch für Unfälle Versicherungsschutz gewähren, schulden deshalb im Allgemeinen bei Unfällen keine Leistungen. Anders ist die Situation im Falle einer krankheitsbedingten Invalidität. Zu den Leistungen der IV kommen hier in der Regel jene der Pensionskasse. Je nach Pensionskassenreglement sind dabei oft grosszügigere Leistungen vorgesehen als vom BVG verlangt. Bei einer Überversicherung wird nicht die Leistung der IV, sondern jene der beruflichen Vorsorge gekürzt.

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Gebundene Vorsorge – was kann ich bei den Steuern abziehen?

P.W.: Ich zahle jedes Jahr den vollen Grenzbetrag auf das Konto meiner gebundenen Vorsorge ein. Wie hoch ist 2010 die Summe, mit der ich die Säule 3a im Rahmen des individuellen Vorsorgesparens äufnen kann?

Der Staat fördert die private Vorsorge durch Steuervorteile. Bei der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) können in diesem Jahr höchstens CHF 6’566 beim steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden, wenn der Steuerpflichtige erwerbstätig und in einer Pensionskasse versichert ist. Für Personen, die in keiner Pensionskasse versichert sind, erhöht sich die maximale Abzugslimite auf 20% des AHV-pflichtigen Einkommens, höchstens aber auf CHF 32‘832.

Wann gilt die Abzugslimite von CHF 6’566?

Die Abzugslimite von CHF 6’566 (Stand 2010) gilt für alle Steuerpflichtigen, die ein Erwerbseinkommen aufweisen und einer Vorsorgeeinrichtung (nach Art. 80 BVG) angehören. Als Vorsorgeeinrichtungen in diesem Sinne gelten nicht nur BVG-registrierte Einrichtungen, sondern auch Pensionskassen im überobligatorischen Bereich. Die Abzugsberechtigung ist auch dann gegeben, wenn ein Arbeitnehmer nur Risikoprämien entrichtet (meistens bis zum 25. Altersjahr) oder wenn ein Steuerpflichtiger (zum Beispiel nach einer Verselbständigung) weiterhin Prämien an eine Freizügigkeitspolice für die Deckung der Risiken Tod und Invalidität bezahlt. Bei verheirateten Personen (oder eingetragenen Partnerschaften) können beide Partner die Abzüge für sich beanspruchen, wenn sie erwerbstätig sind. Die Beiträge können zudem bis längstens 5 Jahre nach Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters abgezogen werden.

 

Offerten-Anfrage für Gebundene Vorsorge 3a

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Organhaftpflichtversicherung

Die Verantwortungsträger von Gesellschaften setzen sich durch ihre Handlungen und Unterlassungen einer gesetzlichen Verantwortlichkeit aus. Da die daraus entstehende Haftpflicht persönlich ist, kann das Privatvermögen dieser Personen zum Ziel möglicher Klagen werden. Die Organhaftpflichtversicherung D&O (Directors’ & Officers’ Liability Insurance) ist ein Schutz für das Privatvermögen von Personen mit Organfunktion.

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Wer profitiert von der D&O Versicherung?
Der Begriff «Organ» ist je nach anwendbarer Rechtsordnung unterschiedlich definiert. Allgemein gesagt, üben diejenigen Personen innerhalb einer Unternehmung eine
Organfunktion aus, welche der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit unterstehen. Dies trifft in erster Linie auf die Mitglieder des Verwaltungsrates sowie auf alle sich mit der Geschäftsführung befassenden Personen zu. In der Schweiz wird der Organbegriff ausgeweitet auf Personen, die in einem wesentlichen Aufgabenbereich selbstständige Entscheidungsbefugnisse haben, ohne ausdrücklich als Organ ernannt worden zu sein (materielle Organfunktion, de facto D&O).

Neue Offerte für KMU
Die Versicherung für D&O ist ein Thema, das immer aktueller und wichtiger wird, auch für KMU! Wie nachfolgend beschrieben, können nicht nur Aktionäre klagen (mögliche Kläger), sondern auch andere Dritte. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schäden nicht nur bei Grossunternehmen auftreten, sondern auch bei KMU (Tendenzen im Schadenbereich). Wegen dieser Entwicklung offeriert Zurich heute ein vereinfachtes D&OUnderwriting (Risikoprüfung) für KMU.

Mögliche Kläger
– Aktionäre (auch Minderheitsaktionäre)
– Aktionäre im Namen der Gesellschaft
– Lieferanten
– Behörden infolge Nichtbeachtung von Gesetzgebung, welche Organhaftpflicht betreffen
– Dritte, welche einem D&O einen Fehler nachweisen können
– Gesellschaftsgläubiger (auch Mitarbeitende) im Konkursfall
– Mitarbeiter

Tendenzen im Schadenbereich
KMU kennen auch D&OSchäden wie z.B.:

Unbefugte Delegation unübertragbarer Aufgaben
Ein Angestellter verursacht einen Vermögensschaden in der Ausübung einer Aufgabe, welche der Verwaltungsrat laut Gesetz gar nicht an ihn hätte übertragen dürfen. Auch wenn ein KMUChef die Qualifikation seines Buchhalters nicht genügend geprüft hat oder aufgrund von Arbeitsüberlastung Aufgaben an einen Unbefugten delegiert hat, haftet er den Inhabern der Firma gegenüber gegebenenfalls persönlich für die daraus entstandenen Schäden.

Unbezahlte Lieferantenrechnungen
Ein Verband, der einen Anlass schlecht budgetiert hat (weniger Umsatz als geplant), kann die entsprechenden Flüge, welche für den Anlass gebucht wurden, nicht bezahlen. Nach verschiedenen Mahnungen durch die Fluggesellschaft reicht diese eine Klage gegen die Verwaltungsräte des Verbandes ein, aufgrund schlechter
Budgetierung.

Fehlerhafte Gewinnprognose
Aufgrund einer zu optimistischen Gewinnprognose werden unvorsichtigerweise vorzeitig im grossen Stil Investitionen getätigt. Daraus entsteht der Gesellschaft ein substanzieller Vermögensschaden.

Übernahme
Einwand eines Minderheitsaktionärs, dass die Bewertung des Kapitals der Firma bei einem Übernahmeangebot falsch sei.

Dritte, welche einem D&O einen Fehler nachweisen können
Eine Eisenbahngesellschaft macht eine öffentliche Ausschreibung und wählt am Schluss den Lieferanten A, obwohl Lieferant B wettbewerbsfähiger ist und ein besseres Produkt anbietet. Lieferant B reicht eine Beschwerde ein gegen die D&O der Eisenbahngesellschaft, weil er beim Abschluss aus unklaren Gründen nicht berücksichtigt worden ist.

Detaillierte Informationen

Welche Risiken / Leistungen sind durch die Organhaftpflichtversicherung gedeckt?
– die gesetzliche Haftpflicht der Organe für Vermögensschäden, die diese aufgrund von pflichtwidrigen Handlungen und/oder Unterlassungen verursacht haben
– Übernahme der Verteidigungskosten
– Ausdehnung der Deckung auf die Versicherungsnehmerin und deren versicherte Tochtergesellschaften, falls diese ein Organ schadlos gehalten haben (Company Reimbursement), soweit dies rechtlich zulässig ist

Wer ist versichert?
Versichert sind nicht Gesellschaften, sondern natürliche Personen in ihrer Eigenschaft als Organe der Versicherungsnehmerin oder einer Tochtergesellschaft. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Organe:
– der Muttergesellschaft
– von Tochtergesellschaften
– von jenen Beteiligungsgesellschaften, auf die sie jedoch Managementkontrolle ausüben oder Drittmandate haben

Ihre Vorteile auf einen Blick
– Massgeschneiderter Schutz für das Privatvermögen der Verantwortungsträger Ihres Unternehmens. Sind Sie sich bewusst, dass ein D&O mit seinem Privatvermögen haftet, obwohl er eigentlich für eine Gesellschaft oder Aktionäre seine Tätigkeit ausführt?
– Übernahme von Entschädigungszahlungen und Abwehrkosten
– Keine unnötige Blockierung von Managementkapazität durch die Abwehr unbegründeter Ansprüche
– Eine Organhaftpflichtversicherung wird immer mehr zur zwingenden Voraussetzung, damit Unternehmen vakante Führungspositionen mit den besten Leuten besetzen können

Achtung!
Der D&O muss in der Erfüllung seiner Funktion nach Treu und Glauben handeln. Er kann sich nicht aufgrund
– mangelnder Kenntnisse
– mangelnder Fähigkeiten
– mangelnder Erfahrungen
– Abwesenheit
– Ausscheiden
von seiner Verantwortung enthaften.

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Grenzbeträge 2011

Folgende neue Grenzbeträge treten ab 01.01.2011 in Kraft:

2. Säule Koordinationsabzug                     CHF 24’360.-
2. Säule Eintrittsschwelle                           CHF 20’880.-
3. Säule gebunden (3a) mit BVG                CHF  6’682.-
3. Säule gebunden (3a) ohne BVG             CHF 33’408.-

Offertenanfrage für eine Lebensversicherung

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Wohneigentumserwerb durch 2. & 3. Säule finanziert…

 

Grundsätzlich ist sowohl ein Vorbezug aus der Pensionskasse (2. Säule) als auch aus der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) zum Erwerb von Wohneigentum möglich. Das gilt für die Erstellung von Wohneigentum, die Beteiligung an Wohneigentum wie auch die Rückzahlung von Hypothekardarlehen; aus der beruflichen Vorsorge darf jedoch gleichzeitig nur ein Objekt finanziert werden. Wohneigentum ist mit Eigenbedarf gleichzusetzen, also Nutzung des Objekts durch die versicherte Person an ihrem Wohnsitz oder an ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort. Zulässige Objekte sind eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus, sei es zu Eigentum, Miteigentum oder in selbständigem und dauerndem Baurecht. Bis zum Alter 50 ist die Höhe des Bezugs auf den vorhandenen Freizügigkeitsanspruch begrenzt. Der Bezug ist bis drei Jahre vor Entstehung des Anspruchs auf Altersleistungen möglich und muss mindestens CHF 20’000 betragen. Weitere Bezüge sind frühestens nach 5 Jahren möglich. Die Vorsorgeeinrichtungen haben die Möglichkeit, im Reglement die Auszahlung bis 6 Monate nach Einreichung des Bezugsgesuchs aufzuschieben.

Folgen eines Kapitalbezugs beachten

Bei einem Bezug ist zu beachten, dass sich damit die Altersleistungen und oft auch die Hinterlassenen- und Invaliditätsleistungen – je nach den Bestimmungen des Reglements – vermindern. Bei verheirateten oder in eingetragener Partnerschaft lebenden Personen ist der Bezug zudem nur mit schriftlicher Zustimmung des Partners möglich. Im Todesfall muss der Vorbezug der Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule zurückerstattet werden oder er wird mit fälligen Todesfallleistungen verrechnet. Und schliesslich darf nicht vergessen werden, dass Vorbezüge als Kapitalleistungen aus Vorsorge zu versteuern sind. Eine Alternative zum Bezug ergibt sich aus der Möglichkeit, den Anspruch auf Vorsorgeleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe der Feizügigkeitsleistung zu verpfänden – beispielsweise gegenüber einer Bank als Sicherheit für einen mit entsprechend günstigeren Konditionen ausgestatteten Hypothekarkredit.

Für eine Offerten-Anfrage klicken Sie bitte hier

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Unfallspätfolge – zahlt Krankenkasse oder UVG-Versicherung?

Kosten von Spätfolgen aus Unfällen, die seinerzeit durch eine Krankenkasse abgerechnet wurden, übernimmt die derzeitige Krankenkasse des Verunfallten. Die berufliche Unfallversicherung des heutigen Arbeitgebers kommt also nicht zum Zug.

Hier erhalten Sie und Ihre Familie ein optimales Angebot für Ihre persönliche Krankenkasse:

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Steuervorteile bei Lebensversicherungen, Steuern sparen

Säule 3b
Bei der Unterscheidung einer gebundenen und einer freien Lebensversicherung, spielen besonders steuerliche Aspekte eine wichtige Rolle. Während die freie Vorsorge kaum Abzüge auf das steuerbare Einkommen zulässt, können die Prämien für eine gebundene Vorsorge bis zu einem bestimmten Betrag vom Einkommen abgezogen werden. Für das Jahr 2009 liegt dieser Betrag bei Fr. ***** und findet sich in der Wegleitung zur Steuererklärung.

Säule 3a
Doch auch beim freien Sparen mit der Säule 3a geniesst der Versicherte eine steuerliche Begünstigung. Zwar sind die Prämien im Rahmen des Versicherungsabzugs nicht mehr absetzbar, weil die Prämien der Krankenkasse die abzugsfähige Limits bereits erreichen. Bei regelmässigen Prämienzahlungen bleibt die Kapitalauszahlung am Ende der Vertragslaufzeit aber steuerfrei. Zu beachten gilt nur, dass der Rückkaufswert der Versicherung als Vermögen deklariert werden muss.

Rückkauf
Muss die Lebensversicherung unplanmässig aufgelöst werden, etwa wenn ein Liquiditätsengpass besteht, entstehen nicht nur hohe Kosten für die Verwaltung und den Rückkauf. Die Versicherung ist gesetzlich verpflichtet, Auszahlungen der Wohngemeinde zu melden, die hiernach allfällige Gewinne besteuern wird. Tipp: Lösen Sie die Police nur im äußersten Notfall auf und auf keinen Fall, wenn Sie nur noch wenige Jahre vor der Pensionierung stehen. Die Versicherung untersteht betreibungsrechtlichen Privilegien und das Geld werden Sie später zum Leben benötigen

Einmaleinlagen
Wählen Sie statt der monatlichen Prämienzahlung eine so genannte Einmalprämie, fällt die sogenannte Stempelsteuer an. Diese beträgt 2,5 Prozent auf das einmalig einbezahlte Kapital. Die Vorteile: Nicht auf das einbezahlte Kapital wird künftig eine Vermögenssteuer erhoben, sondern nur auf den Rückkaufswert der Police. Darüber hinaus fällt bei der späteren Auszahlung auch keine Einkommenssteuer auf den Zinserlös an.

Sie möchten Steuern sparen? Lassen Sie sich jetzt eine Offerte erstellen, für eine auf Sie persönlich zugeschnittene Lebensversicherung.

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Indirekte Amortisation

Die Lebensversicherung als Pfand für Hypotheken

Indirekte Amortisation

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Eigenheim zu erwerben wird die Vorteile erkennen, die bezüglich Mietzinsentlastung entstehen. Ganz zu schweigen von den schönen Gefühl etwas eigenes zu besitzen. Die Finanzierung des Objektes sorgt dagegen immer wieder für Kopfzerbrechen und viele Menschen, die sich den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen wollen plagt die Sorge, ob das Geld reichen wird.

Obwohl einzelne Anbieter von Hypotheken nur einen Eigenkapitalanteil von 10% des Kaufpreises erwarten, so spricht die Vernunft dafür, mindestens einen Fünftel des Kaufpreises mit eigenen Mitteln zu besorgen. Je nach Objekt übersteigen diese schnell einmal die Grenze von 100’000 Franken und können nicht mehr durch Bareinlagen gedeckt werden.

Hierfür bieten Banken und Versicherer die Möglichkeit einer indirekten Amortisation an. Dabei wird eine Lebensversicherung abgeschlossen, deren Begünstigte nicht eine Person ist, sondern das Finanzinstitut. Die Laufzeit wird auf 20 bis 25 Jahre festgelegt und das in dieser Zeit angehäufte Kapital wird nach Ablauf des Vertrages an die Hypothekarschuld angerechnet. Gleichzeitig besteht beim Tod des Versicherungsnehmers ein Schutz für die Hinterbliebenen, indem die Fortzahlung der Prämien geregelt wird. Bei indirekter Amortisation ist zu beachten, dass die Zinsbelastung durch die Prämienzahlungen nicht sinkt, sondern das Kapital als Garantieleistung für die Vergabe der Hypothek gilt.

Bestehende Lebensversicherungen

Wenn beim Hauskauf nicht genügend Kapital zur Verfügung steht, können bestehende Wertanlagen als Pfand hinterlegt werden. Eine Möglichkeit ist das Verpfänden des Pensionskassenguthabens. Davon raten wir aber dringlichst ab. Im schlimmsten Fall – beim späteren Verkauf der Liegenschaft, Scheidung oder Insolvenz – geht nicht nur das Eigenheim verloren, sondern auch noch die Pensionsansprüche. Als pfändbare Wertanlage eignet sich eine bestehende Lebensversicherung viel eher. Besteht eine solche, kann in der Regel der Rückkaufswert als Kapitalgarantie herangezogen werden. Der Vorteil gegenüber einer eigens zum Kauf der Liegenschaft abgeschlossenen Lebensversicherung besteht darin, dass das Pfand in Form einer bestehenden Wertanlage zu einem späteren Zeitpunkt ausgelöst werden kann.

Wir bietet Ihnen kostenlos und unverbindlich eine Onlineberatung zur Verfügung. Lassen Sie sich hier eine Offerte für eine Lebensversicherung nach Ihren Wünschen erstellen: 

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Vorteile einer Lebensversicherung

Wenn Sie eine Vorsorgelösung suchen, haben Sie die Möglichkeit eine freie Lebensversicherung (Säule 3b) abzuschliessen. Das bedeutet, dass die Höhe der Einlagen frei wählbar sind und das Guthaben auch vor Ablauf der Vertragsdauer bezogen werden können. Als Erwerbstätige empfiehlt es sich aber, auf eine gebundene Lebensversicherung (Säule 3a) zu setzen. Auch wenn das Kapital nicht vor Ablauf der Versicherungsdauer bezogen werden kann – eben gebunden ist – überwiegen die Vorteile gegenüber einer freien Vorsorge eindeutig. Dieser Artikel beleuchtet sowohl die Vorteile einer gebundenen Vorsorge, als auch die Unterschiede zur freien Lebensversicherung.

Die wichtigsten Vorteile Zusammengefasst:

1. Selbstvorsorge und Sicherheit

Die staatliche Vorsorge und die Leistungen einer allenfalls vorhandenen Pensionskasse decken im späteren Leben, in vielen Fällen nur das Existenzminimum ab. Die gewohnte Lebensqualität ist oft nicht mehr gesichert. Mit einer Lebensversicherung können Sie einerseits eine solche Vorsorgelücke stopfen, andererseits sind Ihre Angehörige im Todesfall finanziell abgesichert.

2. Steuervorteile

Dass die Selbstvorsorge für die Gesellschaft Vorteile hat, erkannte auch die Politik und gewährt gewisse Steuervorteile auf Lebensversicherungsprodukte. In der gebundenen Vorsorge können die Beiträge an die Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Auch bei der Auszahlung wird ein reduzierter Steuersatz angewandt. Vorsicht ist geboten, wenn eine Kapitalauszahlung bei freien Lebensversicherungen stattfindet. Diese können im Erlebensfall als gewöhnliches Einkommen behandelt werden. Darüber hinaus sind Prämienzahlungen an freie Vorsorgeprodukte nur im bescheidenen Masse von der Steuer absetzbar.

3. Sparen

In der Regel sind die monatlichen Beiträge in die Selbstvorsorge frei wählbar. Bei einer gemischten Lebensversicherung kann neben dem Versicherungsanteil ein Sparanteil geöffnet werden, dessen Höhe sich massgeblich nach dem Einkommen des Versicherten richten wird. Diese Einlagen werden meistens zu einem garantierten Satz verzinst. Auf allzu hohe Versprechungen möglicher Überschussbeteiligungen sollte man sich indes nicht verlassen. Dennoch stehen die Chancen gut, dass eine Auszahlung über dem zugesicherten Zins liegen wird. Die jährlichen Abschlüsse mit den bereits angerechneten Überschusserträgen können übrigens im Nachhinein von der Versicherungsgesellschaft nicht wieder abgezogen werden. Damit hat der Versicherte stets den Überblick, mit welchem Kapital er dereinst mindestens rechnen kann.

4. Begünstigung

Gebundene Lebensversicherungen bedingen aufgrund der steuerlichen Vorteile auch gewisse Pflichten. So ist die Auszahlung nicht frei wählbar, sondern unterliegt der gesetzlichen Erbfolge. Ein Versicherungsnehmer, der eine Lebensversicherung in der freien Vorsorge abschliesst, kann aber auch den Konkubinats- oder Lebenspartner, sowohl im Erlebensfall als auch im Todesfall begünstigen. Auch hier kommt die reguläre Begünstigungsordnung zum Zuge, wenn testamentarisch oder in der Police niemand begünstigt wurde. Begünstigungen können jederzeit durch schriftliche Mitteilung an die Versicherung geändert werden.

5. Erbrechtliche Besonderheiten

Die Leistungen einer Lebensversicherung fallen im Todesfall nicht in den Nachlass des Verstorbenen. Das bedeutet, dass zugesicherte Renten nicht zu einer allfälligen Schuldentilgung des Verstorbenen beigezogen werden können. Somit erhalten die begünstigten Hinterbliebenen schnell die nötige finanzielle Unterstützung, ohne eine langwierige Erbteilung abwarten zu müssen. Anders sieht es aus, wenn in der Police niemand als Begünstigter festgehalten wurde. In einem solchen (eher seltenen Fall) würde das geäufnete Kapital in die Erbmasse fallen. Eine Besonderheit tritt ein, wenn bei der Berechnung der Pflichtanteile diese verletzt würden. In diesem Fall müssen die betroffenen Erben klagen, auf Herabsetzung des Anspruches des oder der Begünstigten.

6. Vorteile bei Betreibung, Pfändung und Konkurs

Die Lebensversicherungen soll viele Eventualitäten mit einschliessen, vor allem aber schuldlose Hinterbliebene schützen. Dies gilt auch, wenn über den Versicherten der Konkurs eröffnet wird. In diesem Fall tritt das begünstigte Familienmitglied (Ehepartner oder Kinder) in die Rechte und Pflichten aus dem Versicherungsvertrag ein. Die Lebensversicherung ist also nicht pfändbar und fällt somit nicht in die Konkursmasse. Dieser zusätzliche Schutz geschieht im Sinne der Versicherung, ist aber bei Begünstigungen außerehelicher Personen nicht in jedem Fall anwendbar.

7. Rückkauf der Lebensversicherung

Das Kapital einer gebundenen Lebensversicherung kann frühestens fünf Jahre vor Ablauf der Police bezogen werden. Bei der freien Lebensversicherung kann die Auszahlung jederzeit beantragt werden. Ein solchen Bezug nennt man Rückkauf. Achten sie darauf, dass bei einem Rückkauf der Police Bearbeitungsgebühren anfallen können und bei grösseren Beträgen die Versicherung verpflichtet ist, dem Steueramt Ihrer Wohngemeinde Meldung zu erstatten. Das ausbezahlte Kapital wird daraufhin als Einkommen berechnet.

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