Eine saubere Buchführung ist Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Nur wer Zahlungsein- und -ausgänge lückenlos verbucht, hat eine Kontrolle darüber, wie es um sein Unternehmen wirklich steht. Die Buchhaltung ist auch die Basis für das Budget und Zukunftsplanung.

Symbol für Kapitel Buchhaltung

Kleine Einzelfirmen müssen von Gesetzes wegen keine Buchhaltung führen. Sie ist erst gefordert, wenn der Umsatz die Mehrwertsteuer-Pflichtgrenze von CHF 100’000.- übersteigt. Theoretisch würde es genügen, wenn sie alle Quittungen und Belege einigermassen geordnet aufbewahren und bei einer allfälligen Steuerkontrolle dem Beamten vorweisen.

Für einen kaufmännisch geführten Betrieb reicht das auf keinen Fall. Solche „Schuhschachtelbetriebe“ sind praktisch ausnahmslos zum Scheitern verurteilt, weil jegliche finanzielle Kontrolle fehlt. Die Finanzen sollten in jedem Unternehmen „Chefsache“ sein – auch wenn eine betriebsinterne Buchhalterin oder ein externer Treuhänder damit betraut sind.

Gründerinnen und Unternehmer müssen daher zumindest Basiskenntnisse in Buchhaltung und Finanzen haben. Nur so sind sie in der Lage, die finanzielle Situation des eigenen Betriebs anhand der Buchführung zu erläutern, was beispielsweise bei der Aufnahme eines Bankenkredits unabdingbar ist.
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Die wichtigsten Themen zur Buchhaltung:

Ausgabe 2011 Schweizerische Eidgenossenschaft