Seit geraumer Zeit nehmen die Steuerbehörden neben der privaten nun auch die berufliche Vorsorge ins Visier. Um unsern KMU-Kunden Schwierigkeiten mit den Steuerbehörden zu ersparen und um unserer Beratungsverantwortung im Bereich der beruflichen Vorsorge gerecht zu werden, ist es unerlässlich, im Neu- und Ausbaugeschäft neben den bekannten Grundsätzen (Kollektivität, Gleichbehandlung, Angemessenheit, Planmässigkeit und Ausschliesslichkeit) die nachstehenden Richtlinien zu berücksichtigen.

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Ein Vertrag pro Kunde

Nach Möglichkeit sind die BVG-Basisvorsorge und die Zusatzvorsorge in einem Vertrag zu führen. Dabei kann offen bleiben, ob je nach Unternehmen ein, zwei oder vielleicht sogar drei Pläne die für den Kunden beste Vorsorgelösungen bilden. Sogenannte umhüllende Vorsorgelösungen bieten nur Vorteile: Der Kunde hat eine administrativ einfache, übersicherliche und steuerlich „hieb- und sichtfeste“ berufliche Vorsorge.

Finanzierungsverhältnisse

Stark unterschiedliche Finanzierungsverhältnisse in der BVG-Basis- und in der Zusatzvorsorge gelten mit Blick auf den Grundsatz der Gleichbehandlung steuerlich als problematisch. Ausgehend von den verschiedenen Rechtsformen unserer Unternehmenskunden haben sich in der Praxis nachstehende Grundsätze bei der Finanzierung der beruflichen Vorsorge bewährt:

Rechtsform der Unternehmung Basisvorsorge (minimaler
Arbeitnehmerbeitrag)
Zusatzvorsorge (maximale Abweichung des Arbeitnehmerbeitrages
in der Zusatzvorsorge
Personenkreis (Definition)
Einmann-AG/-GmbH 50/50 0% offener Personenkreis
(d.h. alle Arbeitnehmer)
AG/GmbH mit nicht am Gesellschafts-
kapital beteiligten Arbeitnehmern
0/100 falls neben den Aktionärsdirektoren auch echte Arbeitnehmer in der
Zusatzvorsorge versichert sind: 20%, Arbeitnehmerbeitrag aber mindestens 30%
Basisvorsorge: offener Personenkreis
Zusatzvorsorge: offener Personenkreis oder entsprechend
der Funktion innerhalb des Unternehmens
Selbständigerwerbender (SE) mit
Arbeitnehmern
30/70 falls SE alleine in der Zusatzvorsorge: 0%
falls neben dem SE auch Arbeitnehmer in der Zusatzvorsorge: 20%, Arbeitnehmer-
beitrag aber mindestens 30%
Basisvorsorge: offener Personenkreis (alle Arbeitnehmer
und Arbeitgeber)
Zusatzvorsorge: offener Personenkreis oder entsprechend
der Funktion innerhalb des Unternehmens

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